Das Bauhaus – Unesco Weltkulturerbe an drei Standorten
Kursleitung: Dr. Andrea Végh, Dr. phil. In Geschichts- und Kunstwissenschaften, Kunstgeschichte, Archäologie und Soziologie
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Anzahl Plätze6 – 30 StandortVolkshochschule Region Solothurn KursleitungAndrea Végh Preis
Standard CHF 34.00 Veranstaltungen
Mi 06.05.2026 18:30 – 20:00 |
Es war eine Avantgardeschule für „Kunst und Technik“ so der Gründer Walter Gropius. Internationale Lehrer wie der Schweizer Johannes Itten, der deutsch-(amerikanische)Architekt Mies van der Rohe und der k.u.k. ungarische Maler Laszlo Moholy-Nagy nahmen rund 120-200 Studierende auf, nur anfangs 50% Frauen und 25% Ausländer:innen. 1919 – 1933 in Weimar, Dessau und bei Berlin entstanden innovative Bauten, Möbel und Einrichtungsgegenstände. Weniger bekannt sind die Werke der damaligen Schülerinnen wie Textilien der Webereimeisterin Gunta Stölzl und der erst in Amerika berühmten Anni Albers. Fotografie von Lucia Moholy, welche mit diesen das Unterrichtsgebäude bekannt machte und zu seiner Werbung wesentlich beitrug. Plastiken, Schmuck und Spielzeug von Friedl Dicker, deren Werke eine wichtige Einnahmequelle für das Bauhaus darstellte. Im Nationalsozialismus hielt sie die Gräuel gegenüber unliebsamen Mensch malerisch feinfühlig fest. Sie zeichnete bis zu ihrem Tod mit Kindern im Konzentrationslager. Bekannte Lehrer wie Paul Klee, Johannes Meyer, Wassily Kandinsky Lionel Feiniger werden in ihrer Unterrichtsweise vorgestellt und mit Abbildungen ihrer Werke illustriert. Auch die Weiterentwicklung der Bauhausunterrichtsweise wie die Einführung von Vorkursen werden vorgestellt sowie die spätere Architektur in Chicago und in Israel.